Pressemeldungen

01.12.2019

Hochwertige Inspirationen zum Wohnen und Einrichten

Fünf Tage lang verwirklichte die Heim+Handwerk, Süddeutschlands größte Messe zum Wohnen und Einrichten, Wohnträume. Unter einem Dach fanden über 121.000 Besucher bei über 1.000 Ausstellern auf dem Messegelände München alles für ihr Zuhause.


In sechs Messehallen der Heim+Handwerk gab es auf 66.000 Quadratmetern jede Menge Inspiration, Möbel großer Marken, individuelles Handwerk, neue Trends junger Designlabels und Neuheiten von Start-ups zu entdecken. Obendrein bekamen die Besucher Informationen und Beratung von Einrichtungsexperten und Wohnprofis. Durch ganzheitliche Raumkonzepte, vielfältige Themenflächen und Vortragsforen sowie die parallel stattfindende FOOD & LIFE wurde der Messebesuch zum inspirierenden und genussvollen Einkaufserlebnis. Qualität und Nachhaltigkeit standen für viele Besucher der Heim+Handwerk im Mittelpunkt. Das Interesse an langlebiger und individuell gefertigter Einrichtung, Massivholzmöbeln von Schreinern, Designs aus recycelten Materialien und neu aufgepolsterten Sitzmöbeln durch die Raumausstatter war groß.

„Man sieht viele Möbel und Accessoires im Internet und in Social Media, im Fernsehen und in Zeitschriften aber auf der Heim+Handwerk kann man all das an einem Ort sehen, erleben und anfassen, bevor man es kauft“, sagt Madlen Bürge, Projektleiterin der Heim+Handwerk. „Über 1.000 Aussteller an fünf Tagen mit Produkten zum Wohnen und Einrichten in dieser hohen Qualität – das ist einmalig in Deutschland. Für die Aussteller waren die vielen Besucher wiederum eine tolle Wertschätzung für ihre Produkte und die Qualität ihrer Arbeit. Die Stimmung in den Hallen war sehr positiv.“

Tiny Houses: ein Publikumsmagnet der Messe

Zum ersten Mal wurden auf der Heim+Handwerk Tiny Houses präsentiert. Die kleinen Häuser wirkten wie ein Publikumsmagnet auf die Messebesucher, die erleben wollten, wie das Leben auf kleinstem Raum aussehen kann. Zwischen 10 bis 27 Quadratmetern Wohnfläche gab es zu begutachten. Verschiedene Innenausbauten, teils maßgefertigt und luxuriös mit Fußbodenheizung und Klimaanlage oder einfacher und mit handelsüblichen Möbeln ausgestattet, zeigten ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Somit konnten die Besucher nicht nur die Ausstattung wählen, sondern bekamen auch eine Vorstellung der Kosten, die für die gezeigten Tiny Houses zwischen 32.000 und 76.000 Euro liegen. Zeitweise haben sich vor den Häusern lange Schlangen gebildet. „Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Leute Interesse zeigen. An den fünf Messetagen haben sich über 4.500 Besucher unser Tiny House angesehen. Wir mussten die Leute staffelweise einlassen, damit sich jeder auch in Ruhe umsehen konnte. Wir haben gute Gespräche geführt, viele konkrete Interessenten und auch schon ein Haus direkt verkauft“, berichtet Thomas Dannert, der mit seiner Schreinerei auf Ladenbau spezialisiert ist und erst seit einem Jahr Tiny Houses baut. „Für uns war die Heim+Handwerk ein voller Erfolg, wir kommen im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder.“

„Mitwachsendes Kinderzimmer“ begeisterte Eltern

Neu war auch die Themenfläche „mitwachsendes Kinderzimmer“. Die Idee hat viele Familien sofort begeistert. „Das sieht schön aus, so etwas habe ich schon lange gesucht“, ist ein Ausspruch, den Katja Runge immer wieder gehört hat. Sie ist Gründerin von Afilii, der Plattform für kindgerechtes Design und hat Eltern auf der Messe unabhängig beraten. „Die Familien waren sehr dankbar für die vielen guten Tipps, die wir ihnen geben konnten. Schließlich sollte man überlegen, was ein Kind für seine Entwicklung wirklich braucht, um dann Möbel gezielt auszuwählen.“ Zu sehen waren Möbel aus hochwertigen Materialien für verschiedene Altersstufen, die im Laufe der Jahre immer wieder neu an die unterschiedlichen Bedürfnisse angepasst werden.

Beratung und Qualität sind entscheidende Einkaufskriterien

Auf langlebige und hochwertige Möbel setzt auch Anrei, ein Betrieb aus Österreich mit 200 Schreinern und bereits seit 15 Jahren Aussteller der Heim+Handwerk. Die Qualität und das Wohlfühl-Gefühl der Inneneinrichtung waren auf dem Messestand spürbar und haben die Leute angezogen. „Wir sind beim Standbau keine Kompromisse eingegangen und haben unsere Einrichtung ganzheitlich präsentiert, mit Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer. Dafür gab es viel positives Feedback der Besucher“, sagt Ingeborg Steindl, Organisatorin des Messestands. „Das Publikum hier in München ist sehr gut. Es ist uns gelungen, hier direkt Aufträge zu schreiben und konkrete Kontakte mit individuellen Terminen für die weitere Planung zu Hause beim Kunden zu vereinbaren.“ Immer wichtiger werde aber das Beraten und Kennenlernen. „Kunden brauchen zirka zwei bis drei Jahre bis zur Entscheidung für den Möbelkauf“, ergänzt sie, denn schließlich baut Anrei Möbel aus Massivholz, nachhaltig, umweltschonend und für die Ewigkeit. „Darum ist uns eine kontinuierliche Präsenz auf der Messe wichtig. Es kamen Leute gezielt zu uns, weil sie uns von früheren Besuchen der Heim+Handwerk kennen.“

Markenbekanntheit ist wichtiger Erfolgsfaktor

Das Werkhaus in Raubling ist ebenso eine Institution der Messe. Im Bereich Küchen werden hier immer wieder Neuheiten präsentiert. Neben der gekonnten Gestaltung und dem Mix besonderer Materialien zog in diesem Jahr ein Wachstumsschrank die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Im sogenannten „Plant Cube“ des Münchner Start-up Agrilution sind Kräuter und Feldsalat innerhalb weniger Tage verzehrbereit. Neben Küchen, Küchengeräten und Leuchten präsentierte das Werkhaus auch Badlösungen von seinen Partnern agape32 und ELEMENTS, Architektur und Manufaktur für maßgefertigte Bad- und Wellnesslösungen. „Die wasserfeste Tapete und die schwarze Sauna waren für die Messebesucher etwas Neues und haben ihr Interesse geweckt“, sagt Innenarchitekt Martin Quirbach. „Die Heim+Handwerk ist sehr interessant für uns, um unseren Firmennamen zu platzieren und bekannt zu machen.“

Netzwerken für Newcomer im Interior-Design

Auch auf der Themenfläche Design.Start.ups und im Bereich der Zimmerkonzepte junger Designlabels wurde die Chance genutzt, die eigene Marke bekannt zu machen. Hier wurden neue Ideen und kreative Lösungen der Raumnutzung präsentiert. Die Besucher der Heim+Handwerk konnten hippes, urbanes Design entdecken und den Style verschiedener Städte anfassen, ausprobieren und direkt kaufen.  

Um die junge Unternehmen noch mehr zu fördern und Innovationen der Möbelbranche zu unterstützen, hat die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, Veranstalter der Heim+Handwerk, am Messedonnerstag erstmals einen DESIGN.Start.up Newcomer-Preis vergeben. Gewonnen hat die vanory GmbH mit der smarten Leuchte Estelle. „Die Heim+Handwerk gefällt uns super“, sagt Anna Sahli, die das Marketing von Vanory verantwortet. „Wir sind zum ersten Mal auf einer Endverbrauchermesse und finden es großartig, ein direktes Feedback von den Besuchern zu bekommen. Wir haben gute Gespräche geführt und auch Leuchten verkauft, obwohl unser Schwerpunkt ist, die Marke Vanory bekannt zu machen. Die Themenfläche Design.Start.ups ist ein tolles Areal mit einer super Auswahl an spannenden Produkten und interessanten Leuten. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, man stiehlt sich gegenseitig nicht die Show, sondern kann Kontakte knüpfen und gemeinsame Synergien nutzen. Außerdem ist die Messe eine gute Gelegenheit, unser Händlernetzwerk auszubauen.“

 

Die nächste Heim+Handwerk findet vom 25. bis 29. November 2020 auf dem Messegelände München statt.


Dateien zum Download

Bilder zum Download

© Abdruck der Fotos und Grafiken zu redaktionellen Zwecken kostenfrei unter Angabe der Quelle und des Bildnachweises.

  • In sechs Messehallen der Heim+Handwerk gab es von über 1.000 Ausstellern jede Menge Inspiration und ausführliche Beratung wie hier bei der Schreinerei Voit.
  • Tiny Homes waren ein Publikumsmagnet der Messe. Besucher konnten sehen wie das Leben auf kleinstem Raum aussehen kann. Im Bild das "zinipi" von innen.
  • Die neue Themenfläche „mitwachsendes Kinderzimmer“ hat Eltern begeistert.
  • Beratung und Qualität sind entscheidende Einkaufskriterien. Anrei präsentierte Inneneinrichtung in komplett eingerichteten Räumen.
  • Das Werkhaus zeigte gemeinsam mit seinen Partnern agape32 und ELEMENTS maßgefertigte Bad- und Wellnesslösungen.
  • Preisverleihung 1. DESIGN.Start.up Newcomer-Preis im Eingang West. V.l: Marco Eisenack – Gründer von MucBook, Preisträgerin 2. Platz Pia Marquitan von GussHolz, 1.Platz Gewinnerin Anna Sahli von vanory und Preisträger 3. Platz Markus Rink von der Firma milopárda. Überreicht wurde die Auszeichnung von Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM und Nina Gassauer – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit GHM.
Weitere Fotos »

Videos

  • Heim+Handwerk 2019 Impressionen
    Heim+Handwerk 2019 Impressionen

Links


You Tube

  • Drucken
  • Nach oben