Der Januar ist angebrochen, und mit ihm kommt die perfekte Gelegenheit, um frischen Wind in unsere Wohnungen und in unser Leben zu bringen. Ein aufgeräumtes Zuhause kann nicht nur für mehr Klarheit und Struktur sorgen, sondern auch einen positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. Also, warum nicht das Jahr mit einer ordentlichen Portion Ausmisten, Aufräumen und Ordnung beginnen?

Loslassen für ein leichteres Leben

Der Weg zu einem organisierten Selbst beginnt mit dem intelligenten Ausmisten als ersten Schritt. Das Verschieben von Dingen von einer Ecke zur nächsten löst das eigentliche Problem nicht nachhaltig. Viele Menschen neigen dazu, zu viele Dinge anzuhäufen. Daher ist das gründliche Ausmisten unerlässlich, um das Chaos langfristig zu bewältigen. Durch die Verwendung von drei Stapeln kannst du deine Besitztümer durchgehen und entscheiden, was auf den „Kann weg“-Stapel gehört – hier landen die Dinge, von denen du dich ohne Zögern trennen kannst. Auf dem „Behalten“-Stapel finden nur deine absoluten Lieblingsstücke und wirklich Nützliches ihren Platz. Der „Bin mir unsicher“-Stapel ermöglicht es dir, unsichere Fälle später zu überdenken, ohne sofortige Entscheidungen treffen zu müssen.

Entdecke die vielseitige Gestaltung mit Licht, die zahlreiche Möglichkeiten bietet, um eine individuelle Atmosphäre zu schaffen. Die folgenden Beispiele sind nicht nur zum Nachmachen gedacht, sondern sollen vor allem dazu anregen, sich kreativ auszuleben und eigene Ideen zu entwickeln.

Warum kluge Sortierung der Schlüssel zum dauerhaften Aufräumerfolg ist!

Sicherlich kennst du das Gefühl, wenn du gerade alles ordentlich aufgeräumt hast und nach kurzer Zeit sieht es schon wieder chaotisch aus. Um dies zu vermeiden, ist es entscheidend, dass jeder Gegenstand seinen festen Platz hat. Oft passiert es, dass Dinge wie beispielsweise Kleidung oder Bücher an verschiedenen Stellen abgelegt werden. Das führt schnell zu Unübersichtlichkeit, und man findet die Sachen nicht mehr. Die Lösung besteht darin, für ähnliche Dinge einen gemeinsamen, festen Platz zu schaffen.

Einfache Hacks für einen perfekt organisierte Garderobe

Kleidung sollte natürlich an erster Stelle im Schrank aufbewahrt werden. Für diejenigen mit begrenztem Stauraum gibt es jedoch praktische Tipps, um die Situation zu verbessern. Optimiere deinen Kleiderschrank, indem du ihn saisonal sortierst und nicht aktuelle Kleidung oben in Boxen verstaust. Achte darauf, den Schrank nicht zu überladen, halte Abstand zwischen den Kleidungsstücken, um Knittern zu vermeiden, und schaffe eine bessere Übersicht. Nutze die vertikale Ausrichtung mit speziellen Tools und Kleiderbügeln. Eine effiziente und schonende Alternative zum Bügeln und Waschen ist die Anschaffung eines Steamers. Diese Investition lohnt sich nicht nur für die Ordnung, sondern macht auch die morgendliche Kleiderauswahl einfacher und stressfreier.

An einem stilvollen Garderobenständer oder Kleiderbutler kannst du bequem Outfits für den nächsten Tag vorbereiten. Das spart nicht nur Zeit, sondern ermöglicht auch eine mühelose und durchdachte Auswahl deiner Kleidung.

Nutze das Kleiderbügelprinzip für eine effektive Garderobenorganisation: Beginne, indem du alle Kleiderbügel verkehrt herum in den Schrank hängst. Nach dem Tragen bringst du die Kleidungsstücke wieder korrekt angeordnet zurück in den Schrank. Nach einem Jahr werden diejenigen Kleidungsstücke, die noch immer verkehrt herum auf dem Bügel hängen, als klare Aussortierungskandidaten sichtbar. So schaffst du nicht nur mehr Überblick, sondern auch Platz für die Kleidung, die du wirklich gerne trägst.

Denke schon beim Kauf eines Kleiderschranks daran, wie dieser für deine Bedürfnisse entsprechend organisiert sein sollte. Wir haben für dich Tipps und Tricks, die du beim Planen beachten solltest: www.heim-handwerk.de/blog/kleiderschrank-planen/

Lebensmittel clever und übersichtlich lagern

Lebensmittel lagern wir in der Küche, im Vorratsschrank, im Kühlschrank und bei manchen sogar in der Vorratskammer – eine Quelle der Unübersichtlichkeit. Gerade hier ist es äußerst hilfreich, alles zusammenzuführen, was zusammengehört. Ein praktisches Beispiel: Investiere in einheitliche Gewürzgläser, die platzsparend in einer Schublade in der Nähe des Herds untergebracht werden können. Fülle sämtliche Gewürze aus Tüten und verschiedenen Verpackungen in diese Gläser um und beschrifte sie ordentlich. So hast du beim Kochen alles griffbereit und erlebst mehr Freude dabei.

Wende dasselbe Prinzip auf trockene Lebensmittel an, wie Nudeln, Reis, Frühstücksflocken, Kaffee usw. Übertrage sie in transparente Gläser und platziere sie in der Nähe für den täglichen Gebrauch. Andere Produkte sortierst du ordentlich in Schränke und Schubladen.

Optimiere deinen Kühlschrank mit durchsichtigen Containern, die sich wie Schubladen nach vorne ziehen lassen. So erhältst du nicht nur einen einfacheren Zugriff auf den Inhalt, sondern behältst auch eine bessere Übersicht über deine Lebensmittel.

Kleinteile verstauen: Wie Vorratsgläser und Organizer für perfekte Ordnung sorgen!

Vorratsgläser und Schubladenorganizer sind nicht nur in der Küche praktisch, sondern eignen sich für jeden Raum, besonders für solche, in denen sich viele Kleinteile anhäufen – wie das Arbeitszimmer. Hier sammeln sich im Laufe der Zeit nicht nur Ideen, sondern auch eine beeindruckende Menge an Unterlagen, Büromaterialien und Technik. Büroklammern, Heftzwecken und anderer Kleinkram finden ihren perfekten Platz in Vorratsgläsern. Durchsichtig und praktisch platziert, schaffen sie Ordnung auf deinem Schreibtisch.

Auch Schachteln sind echte Organisationsgenies und tragen dazu bei, mehr Ordnung in offenen Regalen und Schränken zu schaffen. Du kannst Druckerpapier, Unterlagen, Zeitschriften und sogar Ladekabel ordentlich darin verstauen, um das Durcheinander zu minimieren. Diese praktische Kombination bringt nicht nur mehr Struktur, sondern verleiht jedem Raum auch einen ästhetischen Touch. Durch diese einfache Methode wird nicht nur Platz geschaffen, sondern auch jeder Raum auf effiziente und stilvolle Weise gestaltet.

Um sicherzustellen, dass das neu gewonnene Ordnungsgefühl nicht nur vorübergehend ist, sondern zu einem langfristigen Lebensstil wird, ist es entscheidend, Routinen zu etablieren. Von nun an wird jedes Teil konsequent an seinem festen Platz einsortiert, anstatt wahllos abgelegt zu werden. Die Jacke findet sofort ihren Weg in die Garderobe, nicht auf den Küchenstuhl. Der Schlüssel landet direkt in seinem Fach, und die Schuhe werden im Schrank verstaut. Setze dir zusätzlich kleine Ziele, wie zum Beispiel täglich zehn Minuten Aufräumen oder einmal in der Woche eine bestimmte Kategorie gezielt überprüfen. Auf diese Weise bleibt die Ordnung nicht nur erhalten, sondern wird zu einer angenehmen Gewohnheit.

Mehr Inspirationen und Tipps von Tanja rund um die Themen Interior, Food und Travel findest du auf ihrem Blog: www.meinideenreich.blogspot.com

Fotocredits: Tanja Schirmer